TERMINKALENDER

TERMINKALENDER FÜR SCHWANGERE

2. Monat
Erste Vorsorgeuntersuchung, um Schwangerschaftsrisiken oder mögliche Komplikationen abzuklären. Eine Ultraschalluntersuchung soll eine Eileiterschwangerschaft ausschließen. Das Blut wird untersucht, um die Blutgruppe und den Rhesusfaktor zu bestimmen. Außerdem wird der Geburtstermin bestimmt.

3. Monat
Zweite Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall. Lage des Embryos und Größe werden kontrolliert. Außerdem ob er sich bewegt und ob es einer oder mehrere sind. Eine Blutuntersuchung der Mutter erfolgt, und die Nackenfaltendichte wird gemessen. Eine Verdickung kann auf eine Chromosomenstörung deuten.

4. Monat
Dritte Vorsorgeuntersuchung. Bei Frauen ab 35 Jahren kann ab der 15. Woche eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden, um mögliche Fehlbildungen abzuklären. Hier sollte man jedoch Risiko und Nutzen genau abwägen. Bei etwa einem Prozent löst der Eingriff eine Fehlgeburt aus. Das Mutterschutzgesetz sieht ab dem 4. Monat einige Beschäftigungsverbote vor. Daher sollte der Arbeitgeber über den Geburtstermin informiert werden.

5. Monat
Vierte Vorsorgeuntersuchung. Eventuell mit Ultraschall. Wenn das Kind gut liegt, kann der Arzt beim Ultraschall das Geschlecht feststellen.

6. Monat
Fünfte Vorsorgeuntersuchung. Geburtsvorbereitungskurs planen

7. Monat
Sechste Vorsorgeuntersuchung.

8. Monat
Siebte Vorsorgeuntersuchung. Ultraschall und CTG (Herzton-/Wehenschreiber). Untersuchung auf Hepatitis B in der 32. Woche. Sie sollten außerdem den Ort der Geburt festlegen und spätestens jetzt einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen. Erstausstattung zulegen.

9. Monat
Achte und neunte Vorsorgeuntersuchung. Der Abstand zwischen den Untersuchungen verkürzt sich auf zwei Wochen. In der 34. Schwangerschaftswoche beginnt der Mutterschutz. Er dauert bis acht Wochen nach der Geburt, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen. Die Tasche für eine Entbindung in der Klinik sollte gepackt sein.

10. Monat
Zehnte Vorsorgeuntersuchung. Bei Hausgeburt bzw. ambulanter Geburt im Krankenhaus, Telefonnummern von Hebamme und Kinderarzt bereitlegen.

SIND SCHWANGERE VERGESSLICHER?

Laut einer Studie im "Journal of Clinical an Experimental Neuropsychology", entspricht die Verschlechterung des Erinnerungsvermögens einer Schwangeren dem Unterschied zwischen einer 20-Jährigen und einer 60-Jährigen! Diese Einschränkung hält unter Umständen bis zu einem Jahr nach der Entbindung an. Andere Untersuchungen zeigen, dass sogar das Geschlecht des Kindes Einfluss aufs Gedächtnis haben soll. Frauen, die einen Jungen erwarten, schnitten im Test besser ab als mit Mädchen Schwangere.

WARUM KIPPEN SCHWANGERE NICHT UM?

Die letzten drei, der fünf Lendenwirbelkörper sind bei Frauen stärker nach außen gekippt als bei Männern und lassen dadurch eine stärkere Krümmung im Lendenwirbelbereich zu. Dank dieses Evolutionsvorteils können sie ihren Schwerpunkt weiter nach hinten verlagern.